Dell-Server für Ubuntu zertifiziert

Dell und Canonical haben gemeinsam eine Reihe von PowerEdge-Servern für die Server-Edition von Ubuntu zertifiziert. Die Mehrzahl der Systeme ist für die aktuelle Version 10.04 zertifiziert, die Canonical bis April 2015 mit Updates versorgt; bei einigen älteren Modellen ist die Funktion auch mit älteren Versionen bis zurück zu Ubuntu 8.04 getestet.

Wie Dell in einem Blog-Beitrag betont, wird Ubuntu auf PowerEdge-Servern weder vorinstalliert noch offiziell von Dell unterstützt. Kunden können allerdings bei Canonical Support-Verträge abschließen. Bereits seit Juli bietet Dell Ubuntu-Pakete von OpenManage 6.3 an, der Dell-eigenen Verwaltungssoftware für Server. (odi)

Software Freedom Day 2010 am 18. September

Freie Software verbreiten – das ist das Ziel derjenigen, die sich jedes Jahr am „Software Freedom Day“ beteiligen.

Wie jedes Jahr, findet auch dieses Jahr wieder der weltweite Software Freedom Day statt. An diesem Tag werden die Errungenschaften der freien Software gefeiert und an vielen Orten rund um den Globus deren Vorzüge näher gebracht. Ziel ist es, freie Software weiter zu verbreiten.

Die Veranstaltung wird von verschiedenen Teams organisiert. Jeder der Lust hat, kann ein neues Team gründen oder einem bereits bestehenden beitreten. Diese Teams können dann Picknicks oder Grillfeiern veranstalten. Man kann aber auch Stände aufbauen und CDs verteilen, die freie Software enthalten.

Eine etwas direktere Vorgehensweise wäre, direkt Schulen und Universitäten aufzusuchen und ihnen Freie Software schmackhaft zu machen. Der Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt, so könnten auch kleine Wettbewerbe ausgerichtet werden, wer die besten Grafiken, Videos oder die beste Musik mit freier Software erstellen kann oder man erklärt anderen Leuten was freie Software eigentlich ist.

Letztes Jahr beteiligten sich 800 Teams aus vielen Kontinenten. Dieses Jahr will man die Tausender Marke knacken. EineÜbersichtskarte von allen Team findet sich auf der Projekthomepage. In Deutschland findet der Free Software Day in acht Städten statt. Neben den Millionenstädten Berlin, München und Hamburg sind auch Bonn, Kiel, Leipzig, Münster und Offenburg als Veranstaltungsorte angegeben.

Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem von Canonical, das Unternehmen hinter Ubuntu und der Free Software Foundation.

 

via ubuntuusers.de

 

Maverick Meerkat erreicht Betastatus

Das Ubuntu-Team hat die einzige Betaversion von Ubuntu 10.10 alias Maverick Meerkat veröffentlicht. Die nächste Ubuntu-Version wird mit einem überarbeiteten Installer und einem neuen Softwarecenter erscheinen.

 
Nach dem Feature-Freeze vor wenigen Tagen haben die Ubuntu-Entwickler die erste und zugleich letzte Betaversion der bevorstehenden Ubuntu-Version 10.10 veröffentlicht. Die Vorschau auf Maverick Meerkat zeigt einen überarbeiteten Installer, der dank Umstrukturierung die Installation schneller abwickelt. 
Sein Partitionswerkzeug wurde übersichtlicher gestaltet und an den Anfang des Installationsprozesses gesetzt. Um die Installationszeit zu verkürzen, übergibt der Benutzer Informationen an Ubiquity, während die Festplatte partitioniert wird. 
Die Tastaturauswahl wurde um eine Schaltfläche erweitert, mit der Ubiquity das Tastaturlayout anhand der eingegebenen Sonderzeichen ermitteln kann. Im abschließenden Installationsschritt werden Name und Passwort abgefragt. Dort soll auch eine Funktion eingebaut werden, die eine Bildaufnahme über die Webcam und das Einbinden eines Fotos im Anmeldebildschirm ermöglichen soll. 

Proprietäre Software auf Wunsch 

Da bei der Installation vorzugsweise eine Internetverbindung besteht, soll der neue Installer auch eine Eingabemaske für die Konfiguration drahtloser Verbindungen bekommen. Zusätzlich zu den Updates, die Ubiquity während der Installation auf Wunsch aus dem Netzwerk holt, kann der Anwender wahlweise auch proprietäre Software installieren lassen. In der Liste stehen beispielsweise MP3-Codecs oder der Acrobat Reader von Adobe zur Auswahl. 

Am Softwarecenter haben die Entwickler ebenfalls gefeilt: Die Anwendung für die Installation von Software aus dem Internet bringt eine Chronik mit, in der kürzlich installierte, gelöschte oder aktualisierte Software angezeigt wird. Zusätzlich zeigt der Startbildschirm populäre oder neue Software an. Unter der Rubrik "For Purchase" stehen kostenpflichtige Programme zur Auswahl. 

Shotwell ersetzt F-Spot ersetzt Gimp 

Nachdem F-Spot in der letzten Ubuntu-Version als Ersatz für Gimp für Aufregung gesorgt hatte, wurde die Bilderverwaltung in dieser Version schon wieder ausgemustert und durch Shotwell ersetzt. Sonst bleibt die Liste der Standardsoftware bis auf erhöhte Versionsnummern gleich. Lediglich der Musikplayer Rhythmbox wurde um das Plugin für Ubuntus neuen Musikkaufdienst Ubuntu One Music Store erweitert. 

KDE SC 4.5 wurde als Release Candidate eingepflegt. Canonical hat zusätzlich die Browseralternative Rekonq beigelegt, die standardmäßig eine Webkit-Engine mitbringt. Das Qt-Framework ist in der Vorabversion 4.7 enthalten. 

Die Xfce-Variante Xubuntu bringt den alternativen Desktop in der neuen Version 4.6.2 mit, der zahlreiche Fehler der Vorgängerversionen behebt. Zudem fanden weitere native Xfce-Anwendungen ihren Weg in Xubuntu: Der Mediaplayer Parole ersetzt das bisher verwendete Gnome-Programm Totem, während Brasero durch Xfburn ersetzt wurde. Auch der Gnome-Taskmanager wurde durch den Xfce-eigenen Vfce4-Taskmanager ersetzt. 

Der Linux-Kernel wurde auf Version 2.6.35-19.28 aktualisiert, der auf der finalen Version 2.6.35.3 des Vanilla-Kernels basiert. 

Wie immer raten die Entwickler vom Einsatz der Vorabversion in einer Produktivumgebung ab. Die Release-Notes listen nicht nur alle neuen Funktionen auf, sondern auch die bekannten Fehler, die die Beta noch hat. Ubuntu ist wie bisher als ISO-Image zum Download verfügbar. Am 22. September soll noch ein Release Candidate erscheinen. Die finale Version von Maverick Meerkat soll am 10. Oktober 2010 veröffentlicht werden. (jt)

„Natty Narwhal“ („Schicker Narwal“) ist der Codename für Ubuntu 11.04

Ende April nächsten Jahres erscheint die Nachfolgeversion von Maverick. Mark Shuttleworth blieb der alten Tradition treu und veröffentlichte auf seinem Blog den Codenamen von Ubuntu 11.04.

Der Gründer von Canonical, Mark Shuttleworth, hat in seinem Blog den offiziellen Codenamen der übernächsten Ubuntu-Version 11.04 bekannt gegeben. So wird die Nachfolgeversion von Maverick Meerkat, „Natty Narwhal“ heißen.

http://media.ubuntuusers.de/portal/files/narwale_klein.jpg
Narwal

Mark Shuttleworth folgt auch in jener Version wieder der Tradition eine Ubuntu Version mit einem Codenamen zu bestücken. Auch hier greift der Gründer von Canonical wieder einmal auf ein ungewöhnlichen Tiernamen in der Kombination mit einem Adjektiv. Der Narwal gehört zu der Art der Zahnwale. Dieses Tier trägt ein großen Stoßzahn mit sich und misst ohne den Stoßzahn vier bis fünf Meter.

Wie Mark Shuttleworth in seinem Blogeintrag schreibt, hatte er die Entscheidung über den Namen lange vor sich her geschoben. Auch hier hat das Maskottchen der Version 11.04 einen symbolischen Charakter. Bei dem Release von 11.04, liegt der Schwerpunkt der Ubuntu Version auf „Natty“, welches sehr gut mit „Schick“ übersetzt werden kann. Mark Shuttleworth begründet diese Entscheidung damit, dass in dieser Version ein großer Wert auf das Design von Ubuntu gelegt wird. So soll das N-Release das bestaussehende Release werden, welches jemals veröffentlicht wird. Canonical möchte Style und Inhalt verbinden, um sich erstklassig zu präsentieren. Weiterhin führt Mark auf, dass nach dem Maverick Release die Konzentration auf die vollen Ressourcen der modernen Hardware liegen wird. Dabei soll sowohl die äußerliche Schönheit zur Geltung kommen, als auch die innere Effizienz. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Chips und Architekturen liegen. Speziell wird davon die ARM-Architektur betroffen sein.

Vermutlich wird Ubuntu 11.04 nicht mit GNOME 3.0 ausgeliefert, da diese auf der GNOME Konferenz GUADEC erneut um sechs Monate verschoben wurde. Nähere Informationen zu weiteren Neuigkeiten in Natty werden auf der kommenden Ubuntu Developer Summit im November in Orlando (USA) besprochen. Man darf also gespannt sein, was sonst noch neben den eleganten Design Natty zu bieten hat.


Ein großes Dankeschön an svij für die Einsendung dieses Artikels!

geschrieben von toddy heute um 01:05 Uhr in Rund um Ubuntu

Hartz IV - So macht mans richtig!

Die Diskussion über die angebrachte Höhe der Regelsätze für AlG-II-Empfänger und ob mit Gutscheinen gearbeitet werden soll, bringt mich auf folgende, fortschrittliche Idee:

AlG-II-Bezieher und Menschen die Sozialhilfe oder Grundsicherung bekommen, kriegen einen Chip implantiert. Wenn sie dann Einkaufen gehen, scannen sie an der Kasse zunächst den Chip und dann die eingekauften Produkte, wobei natürlich nur die Dinge zugelassen werden, die auf einer Positivliste stehen. Alles was da nicht drauf steht wird vom Band geschmissen. Zahlen müssen die "Kunden" nicht in bar, das wird direkt vom Amt an den Laden überwiesen. So hat auch die Behörde gleich eine gute Kontrolle. Das funktioniert mit Lebensmitteln, Kleidung, Schuhe, Zeitschriften usw.

Genauso funktioniert das, wenn man Eintritt zahlen muss. Erst Chip scannen, dann z.B. ins Kino rein. Aber bitte nur alle zwei Monate, denn im Regelsatz ist nur eine halbe Kinokarte pro Monat vorgesehen. Gleiches gilt für Schwimmbad, Freizeitpark, Museum, Theater usw.

Für gutes Einkaufsverhalten gibt es Bonuspunkte, für die man sich dann VHS-Kurse, Sportverein oder ab und zu mal ein bisschen Luxus gönnen kann.

UvdL, was hälst Du von dem Vorschlag? Muss ich mir direkt mal schützen lassen. ;-)

 

 

 

Dell veröffentlicht Ubuntu-Version seiner Verwaltungssoftware für Server

Ab sofort gibt es native Ubuntu-Pakete des OpenManage Server Administrator 6.3 von Dell. Die Verwaltungssoftware für Server lässt sich wahlweise per Web-Interface oder über die Kommandozeile steuern und erlaubt es, mehrere Rechner übers Netz zu überwachen und zu steuern. Bei den bislang erhältlichen Debian-Paketen handelte es sich um konvertierte Binär-RPMs.

Beim Erstellen der nativen Ubuntu-Pakete, die man ab Version 9.10 der Linux-Distribution einsetzen kann, hat Canonical Entwicklungszeit beigesteuert und Dell in den Paketbau für Ubuntu eingewiesen. Die Pakete selbst wurden mit dem OpenSuse Build Service erzeugt.

Offiziellen Support für das Ubuntu-Paket des OpenManage Server Administrator gibt es weder von Dell noch von Canonical. Es wird jedoch Community-Support über die Mailingliste angeboten. (amu)

via heise.de

Apps telefonieren nach Hause

Zahlreiche Anwendungen für Android-Smartphones oder Apples iPhone senden mehr sensible Daten an Dritte, als dem Handybesitzer bewusst sein dürfte. Zu diesem Schluss kommen Sicherheitsexperten des US-Anbieters Lookout, die auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas erste Erkenntnisse aus einer Analyse von über 100.000 Apps vorstellten. Mit dem "App-Genom-Projekt" wollen die Lookout-Gründer John Hering und Kevin Mahaffey Tausende der kleinen Anwendungen daraufhin untersuchen, was sie nach der Installation auf dem Smartphone alles anstellen dürfen.

Bisher wurden nach Angaben des Unternehmens nahezu 300.000 Apps erfasst und über 100.000 davon gründlich untersucht. Nach ersten Erkenntnisse habe jeweils ein Drittel der untersuchten Anwendungen beider Plattformen Zugriff auf ortsbezogene Daten. Während 14 Prozent der iPhone-Apps auf Kontaktdaten zugreifen können, waren es nur 8 Prozent der untersuchten Android-Programme.

Fast die Hälfte der untersuchten Android-Anwendungen enthalte Code von Drittanbietern, der etwa für Werbezwecke oder zur Analyse des Nutzungsverhaltens eingesetzte werde, während es beim iPhone nur knapp ein Viertel sei. Viele Nutzer, aber auch die App-Entwickler selbst, wüssten dabei oft nicht, was dieser Code tatsächlich macht.

Ob die Zugriffe legitim erfolgen oder dazu dienen, den Anwender heimlich auszuspionieren, lässt sich nicht ohne weiteres feststellen. Letzteres sei aber nicht grundsätzlich auszuschließen. So habe eine populäre App, die millionenfach aus dem Android-Market heruntergeladen wurde, persönliche Daten an unbekannte Dritte gesendet. Die harmlos aussehende Wallpaper-App habe die SIM-Nummer, Informationen über den Handybesitzer und – sofern gespeichert – das Passwort der Voicemailbox an einen in China registrierten Server gesendet. [Update: Lookout korrigierte inzwischen gegenüber Venturebeat die zunächst von US-Medien verbreitete Darstellung, die App habe auch die Browser-History und SMS-Nachrichten ausgelesen und übermittelt.]

Die Betreibern der App-Stores versuchen der Verbreitung solcher Apps natürlich einen Riegel vorzuschieben. Apple kontrolliert zwar vorab, ob Apps den eigenen Regeln entsprechen, wird aber immer wieder ausgetrickst – zuletzt von einem 15-jährigen, der eine Tethering-App an Apples Kontrollen vorbei gemogelt hatte. Der Zugang zu Googles Android Market steht zwar jedem frei, aber auch dort wird kontrolliert. So hat Google erst kürzlich tausende Spam-Apps aus dem Market verbannt. Im Zweifelsfall kann Google missliebige Apps nicht nur löschen. (vbr)